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NEW YORK 2008 

 

 

 

Es ist schon nicht so schlecht 40 zu werden. Erstens tut es nicht weh und wenn es doch ein bisschen schmerzen sollte, hilft New York als Pflästerchen auf alle Fälle.

1.Tag

Heute morgen schön geschlafen, dann auf nach Düsseldorf. Einen kurzen Besuch bei Starbuck´s, um beim Kaffe trinken zu merken wir sind was spät dran. Also auf zur Sicherheitskontrolle (Gepäck hatten wir ja schon einen Abend vorher weggebracht). Ein kurzer Sichercheck bei dem ich mal wieder 4 meiner Feuerzeuge los wurde, dann noch eine dreiviertel Stunde auf den Flieger warten und einchecken. Der Flug war schnell ( 8 Stunden) und sehr angenehm. Schöne Bilder (hoffe ich) von Grönland und Canada gemacht. Dann waren wir auch schon da.

...was für ein Wetter...ob es ein gutes Omen ist?

gefrorener Atlantik

aus dem Flugzeug aufgenommen

das sit schon kalt da unten...

aber immer gut der Blick auf das Triebwerk :O)

Land in Sicht?

Ja Grönland

Immer gut zu wissen, wie lang man unterwegs ist...

und wo man sich im groben...

und im speziellen Befindet

dauert aber immer noch...

auch egal, wir haben es kuschelig :O)

 

Bei der Einreise haben wir dann eine Stunde gebraucht, bis wir einwandern konnten. Dann erst einmal eine rauchen und dabei merken, Hölle ist das kalt hier :O))

Hier können schon viele Menschen einreisen :O)

Vom Flughafen aus dann zuerst mit dem Air Train JFK und dann mit der Metro Richtung Hotel. An der Penn Station aussteigen, einmal kurz orientieren um die richtige Ecke laufen und da war es schon. The New Yorker Hotel. Die Lobby ist cool. Riesige Kristalllüster hängen durch die Gegend, alles glänzt und glitzert.

The New Yorker Hotel

mit einer berühmten Vergangenheit

 

Einchecken und dann auf unser Zimmer. 3206 - heißt Etage 3 2 und dann Zimmer 06. 32!!!! So hoch habe ich noch nie geschlafen. Das Zimmer ist klein, ein Doppelbett und ein Schreibtisch mit Sessel, zwei Nachtskommödchen, ein Einbauschrank und ein Bad mit 00, Duschwanne und Becken. Richtig kuschelig.

Die Lobby

charmante Flure :O)

Das Zimmer, klein aber fein...

und fetter Fernseher :O)

sehr gemütliches Bett

das Bad

genialer Blick aus dem Fenster

die Nachbarn :O)

angekommen :O)

Beide :O)

Ich wäre ja am liebsten sofort ins Bett gegangen aber da war es erst 18.00 Uhr Ortszeit. Also noch mal anziehen und vor die Tür. Wir sind hier so unglaublich zentral!!! Mal eben um die Ecke gelaufen und gerade aus auf das Empire State geschaut - wow. Dann nur ein wenig gelaufen, schon waren wir am Broadway und noch etwas weiter am Times Square. WOW WOW WOW.....

2.Tag

Die Nacht war irgendwie viel zu kurz und ich habe das Gefühl dauerhaft müde zu sein...naja dass habe ich zu Hause ja auch immer :O))) Nach dem Frühstück dann das Treffen mit Joe, unserem Big Apple Greeter.

unser Joe, sehr Interssanter Mann :O)

 

Joe, Jahrgang 34, ehemaliger Broker, geboren und aufgewachsen in Brooklyn. Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, ist er Freiwilliger bei den Greeters und war heute für uns da. Auf dem Tagesplan stand Downtown Manhattan.

Es ging mit der Bahn zur Endstation der Linie E, dem World Trade Center. Die U-Bahn Haltestelle heißt immer noch so. Erster Stopp die St. Paul´s Chappel, die älteste Kirche Manhattans und seid 2001 Mahnmal für die Retter vom 9.11. . Von dort aus zum Ground Zero, eine riesige Baustelle , die rundherum abgehangen ist. Hin und wieder ein Loch zum spinxen, und ja es überkommt einen eine morbide Neugierde und ja, auch wenn man da steht, kann man sich das ganze nicht vorstellen. Es liegen immer noch Trümmer in der Baustelle und alte Zugänge zur Subway ragen in das Loch, alles sehr befremdlich. Aber es ist nichts mehr von großem Blumenschmuck oder Briefen oder so zu finden.

Blick auf Ground Zero

Im Hintergrund Wintergarden

Die Sub ist zugemauert

Von Ground Zero dann in schnellem Schritt durch den Financial District. Durch die Wall Street, die übrigens so heißt, seid dem die Holländer dort siedelten, als Schutz vor den Indianern (was auch wirkte, bis die Engländer die Mauer und den davor liegenden Wald entfernten um dann schön angreifbar zu sein um von den Indianern abgemetzelt zu werden ). Dann zum American Stock Exchange, dem Ort wo die eigentlichen Geschäfte gemacht werden. Eigentlich haben die eine wunderbare Fensterfront, die aber (leider) als Schutz vor Anschlägen mit einer riesigen Amerikanischen Flagge abgehangen ist. Dann durch die kleinen Straßen, vorbei an Federal Reserve Bank (hier liegen weit unter der Erde, die Goldreserven versch. Nationen). Von dort aus zur Trinity Church, als sie erbaut wurde, war sie die größte Ihrer zeit und viele Berühmte New Yorker gehören zu Ihren Gemeindemitgliedern. Wer was auf sich hält, heiratet in der Trinity. Als wir in die Kirche wollten, wurde gerade ein Gedenkgottesdienst zu Martin Luther King´s Gedenktag abgehalten. Also raus und weiter.

Daher Wall Street :O)

Amerikan Stock Exchange

Amerikan Stock Exchange

Zeigefoto :O)

Wall Street...sie ist wirklich nur so kurz :O)

oh...alles gesichert

das kann man so alles sehen

Der Flaggenschutz :O)

Trinity Church

einfach zu groß für meine Kamera

Blick von der Wall Street aus

Es war sooo kalt!!

Gerade Brocker müssen Sportiv sein :O)

Auf dem Weg zu Battery Park kamen wir am Wall Street Stier vorbei, dem Zeichen für positive Entwicklungen an der Börse

ist das nicht witzig :O) So ist die Börse seid dem "schwarzen Montag ´08"

Am National Museum of the American Indian vorbei zum Battery Park. Er ist benannt nach den Geschützen die hier zur Verteidigung standen. Seid Jahren wird an der Umwandlung des heruntergekommenen Piers gearbeitet, hier soll eine kilometerlange Freizeit und Parkanlage geschaffen werden. Battery Park wurde 1970 aus den damaligen Aushub des World Trade Centers geschaffen und beherbergt jetzt eine Skulptur die vor dem World Trade Center stand und zum Teil zerstört wurde. Ansonsten findet man an der untersten Spitze Manhattens die Fähren nach Ellis Island und freie Sicht auf die Freiheitsstatue. Kurzer Besuch des Castle Clinton und der Geschichte New Yorks. Castle Clinton wurde 1811 erbaut und stand ursprünglich VOR dem Land. Durch die Verlandung und die Aufschüttung steht es jetzt ein gutes Stück "Inland".

9/11-Mahnmal The Sphere von Fritz Koenig

Whitehall Building

New York...

wächst und wächst...

und wächst...

*hi*

Neben Castle Clinton, findet man Pier A und davor das Merchant Memorial

Das älteste Pier der Stadt

und ein Denkmal für alle Seefahrenden Kaufleute

Im Battery Park, stehen noch diverse Mahnmale diverser Kriege, Korea und 2ter WK. Aber unser Weg ging ja noch weiter. Nach einem kurzen Gang durch Battery Park, ging es dann noch einmal über das National Museum of  the American Indian (kostenlose Toiletten ;O)) durch Whitehall, Waterstreet zum Vietnam Mahnmal , über die South Street zum Pier 17.

Hier kann man nicht nur ganz genial auf die Brooklyn Bridge und den East River schauen, sondern auch lecker was essen und die wunden Füße ausruhen, aber leider nicht lange :O)

Korean War Monument

Vietnam Mahnmal

Auf den Stehlen findet man Briefe gefallnener Soldaten

One Seaport Plaza

Headquarter der John D. Rockefeller's Standard Oil Company

Whitehall

Blick auf Brooklyn Hights

Blick auf Pier 17

Heute die Möglichkeit zu essen und zu shoppen

..schon erwähnt das es kalt war??

Nach dieser kurzen Erholungspause, ging es dann per Sub zur Grand Central Station. Er liegt an der Ecke 42. Straße und Park Avenue. Gegenwärtig enden dort die Pendlerzüge der Metro North in Richtung Westchester County, Putnam County, Dutchess County, Fairfield County und New Haven County. Das Grand Central Terminal wurde am 2. Februar 1913 als Kopfbahnhof eingeweiht und ist seitdem der größte Bahnhof der Welt - er verfügt über 44 Bahnsteige, an denen 67 Gleise enden. Der Etagenbahnhof liegt auf zwei Ebenen, 41 Gleise enden auf der oberen, 26 auf der unteren Ebene.

Zwischen 1903 und 1913 wurde das gesamte alte Gebäude durch das gegenwärtige, mehrstöckige Grand Central Terminal ersetzt.  Die gigantische Eisenbahn-Kathedrale wurde schnell zu einem der bekanntesten Gebäude New Yorks. Mehr als 500.000 Menschen frequentieren den Bahnhof täglich und machen ihn dadurch zum meistbesuchten Gebäude der Stadt. Sehenswert ist die riesige Haupthalle mit der dunkelblauen Deckenausmalung, die einen Sternenhimmel darstellt. 1978 sollte das Gebäude abgerissen werden, um weitere Hochhäuser an dieser Stelle errichten zu können. Man argumentierte damit, dass der Grundstückspreis mehr Wert sei als das Gebäude selbst. Doch auf Beschluss des obersten US-Gerichts blieb es erhalten und wurde anschließend renoviert.

Der Haupteingang

oben hui und unten pfui

Flüsterecken

Oyster Bar..New York ist bekannt für seine Austern...hm?!

nach einem umfassenden Rundumblick, ging es dann noch einmal auf die 42 Street. Direkt gegenüber findet man das Chrysler Building am berühmtesten ist hier der Dachbau der im Jugendstil gehalten ist. Wir waren nur kurz in der Halle und die ist schon umwerfend!!

Aufzüge

überall schöne Leuchten

Deckenbemalung

Deckenbemalung

Nach unendlich langer Zeit waren wir dann wieder am Hotel, nur noch kurz was gegessen und dann sofortiges ins Koma fallen....

3.Tag

Wieder früh raus (ich erwache ganz von alleine um vor acht!!!!!), und einen Kaffe und Bagel to go, von einem der Straßenstände. Nachdem es gestern Abend angefangen hat zu schneien und zu regnen und es für heute eigentlich auch nicht anders aussehen sollte, empfing uns ein strahlend blauer Himmel, mit knackigen 5 Grad (die sich wie 0 anfühlten).

Und erstaunlich leckerer Kaffe :O)

Nach einem kleinen, wir haben uns verfahren Desaster, waren wir endlich an der Fähre zu Liberty Island. Zuerst anstellen, dann durch die erste von einigen Sicherheitskontrollen. Und rauf auf die Fähre. Eine gute Viertel Stunde dauerte die Überfahrt und, ja hatten wir ein Glück mit dem Wetter!!! Es war zwar kalt, aber mit dem strahlend blauen Himmel ein Phantastischer Blick auf die Skyline von New York. Unglaublich schön. Ich konnte mich weder satt sehen noch satt fotografieren, habe glaube ich 100 Bilder gemacht :O)))

ich kommentiere auch nicht weiter :O)

Und dann war sie ganz nah, die 93 m hohe Statue of Liberty. Das erste was die Einwanderer sahen, wenn sie vom Atlantik kommend auf New York zufuhren. Man kann sich schon das Gefühl vorstellen, welches die Menschen hatten, nach einer extremen Überfahrt. Sie ist schon beeindruckend.

Die amerikanische Freiheitsstatue (engl. Statue of Liberty, offiziell „Liberty Enlightening the World“, umgangssprachlich auch „Miss Liberty“) befindet sich auf Liberty Island zur Begrüßung von Einwanderern und Heimkommenden, die am 28. Oktober 1886 eingeweiht wurde. Sie war ein Geschenk Frankreichs an die Vereinigten Staaten.

Die dargestellte Freiheitsgöttin steht mit einem Fuß auf zerbrochenen Ketten, die die Sklaverei symbolisieren. Sie hält in ihrer linken Hand eine Tafel mit der Inschrift "JULY IV MDCCLXXVI" (4. Juli 1776), dem Datum der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. In ihrer erhobenen rechten Hand hält sie eine Fackel mit einer goldbeschichteten Flamme. Die Statue ist mit einer siebenstrahligen Krone geschmückt, in der sich 25 Fenster befinden. Die sieben Strahlen symbolisieren die sieben Meere und Kontinente, die 25 Fenster repräsentieren die 25 Edelsteine der Welt. Die grüne Farbe kommt von der Patina des Kupfers.

überall Erklärbilder

in dem Zelt sind Security und Einkaufen zu finden

 

Der aus der elsässischen Stadt Colmar stammende Künstler Frédéric-Auguste Bartholdi entwarf die Außenhaut der Statue. Das Eisenskelett, welches die Kupferstatue von innen stützt, wurde von Gustave Eiffel, dem Konstrukteur des Eiffelturms, konzipiert.

Am Podest der Statue befindet sich eine Bronzetafel mit dem Gedicht „The New Colossus“ (zu deutsch: „Der neue Koloss“) von Emma Lazarus. Die in den Vereinigten Staaten oft zitierten letzten Zeilen des Gedichts lauten:

Give me your tired, your poor,

Your huddled masses yearning to breathe free,

The wretched refuse of your teeming shore;

Send these, the homeless, tempest-tost to me,

I lift my lamp beside the golden door!

Zu deutsch:

Gebt mir eure Müden, eure Armen,

Eure geknechteten Massen, die frei zu atmen begehren,

den elenden Unrat eurer gedrängten Küsten;

Schickt sie mir, die Heimatlosen, vom Sturme Getriebenen,

hoch halt' ich mein Licht am gold'nen Tore!

Im Sockel befindet sich das Liberty Museum. Auch der Sockel war nach 9/11 nicht mehr begehbar, ist in der Zwischenzeit aber wieder offen, nur die Fackel kann man leider immer noch nicht begehen. Im Museum kann man sich über den Bau der Miss informieren.

Blick in die Dame :O)

Das Gesicht der Miss ist die Maske der Mutter von Bartholdi

lebt auf großem Fuß die Gute :O)

Auf Liberty Island stehen kleine "Denkmäler" an die entscheidend Beteiligten :

Gustav Eiffel

Das Eisenskelett, welches die Kupferstatue von innen stützt, wurde von Gustave Eiffel, dem Konstrukteur des Eiffelturms, konzipiert.

Edouard Rene De Laboulaye

Die Idee zu der Statue und zur Schenkung an die junge USA hatte der französische Rechtswissenschaftler Édouard René Lefebvre de Laboulaye,

Emma Lazarus

Am Podest der Statue befindet sich eine Bronzetafel mit dem Gedicht The New Colossus“ (zu deutsch: Der neue Koloss“) von Emma Lazarus

Frédéric-Auguste Bartholdi entwarf die Außenhaut der Statue

Joseph Pulitzer

stellte seine Zeitung, The World, zur Verfügung, um die Spendensammlung zu unterstützen

 

Nachdem wir uns Miss Liberty angeschaut haben, ging es dann weiter zu Ellis Island.
Zwischen 1892 und 1954 mussten alle Einwanderer hier durch. Rund 12 Millionen Menschen, eine unglaubliche Zahl!! Heute ist es ein Museum- man kann Schritt für Schritt den Weg der Einwanderer nachvollziehen. Echt Interessant!!

Bis 1892 waren die Immigranten mehrere Jahrzehnte lang über Castle Clinton  in die Stadt eingereist, das als Lager umgebaut worden war. Um 1890 war das Lager von der Flut der Einwanderer überlastet und man beschloss die Einrichtung einer größeren Sammelstelle außerhalb des Stadtgebiets von New York.

Ellis Island war vor dem Umbau ein verlassenes Munitionsdepot im Besitz eines Samuel Ellis, das zunächst provisorisch hergerichtet wurde und 1892 seinen Dienst aufnahm. Bis zum 17. Dezember 1900 wurden die Gebäude auf Ellis Island nachträglich fertig gestellt. Sie waren für eine Gesamtkapazität von ca. 500.000 Immigranten jährlich ausgelegt, mussten aber zeitweise fast doppelt so viele abfertigen. Spitzen lagen bei 12.000 Menschen pro Tag, es gab allerdings auch Tage mit wenigen Einreisewilligen, insbesondere bei schlechter Wetterlage, wenn keine Schiffe anlandeten. Allein 1907 wurden 1.285.239 Einwanderer abgefertigt. Fast jeder zweite Amerikaner (40%) hat Vorfahren, die über Ellis Island ins Land kamen. Vier Millionen Immigranten blieben in New York, die anderen verteilten sich über die USA.

Die Einwanderer nannten Ellis Island die Träneninsel (engl.: isle of tears) , da sich hier nach einer 2-minütigen Befragung und einer medizinischen Untersuchung das weitere Schicksal entschied. Kranke, Analphabeten, politisch Radikale und Vorbestrafte durften nicht einreisen, wurden wieder zurückgeschickt oder auf einen anderen Kontinent verschifft, aber 98% der Einreisewilligen kamen ins Gelobte Land. Die größte Gruppe der Einwanderer stellten Italiener und Russen dar. Aber auch der ein oder andere Eifelaner ist durch Ellis Island eingewandert.

Blick auf Ellis Island

Der große Eingangsbereich

Gegenüberliegend das Krankenlager

Die Einwanderer gleich zu Beginn eine 50-stufige steile Treppe zum Registrierraum empor steigen, wobei sie von Ärzten beobachtet wurden. Hatte jemand Probleme, so deutete dies auf ein Herzleiden hin und er wurde intensiver untersucht. Die Mediziner prüften auf Infektionskrankheiten, schauten sich Hände, Gesicht und Haare an und falls einer verdächtig war, bekam er ein Kreidezeichen auf die rechte Schulter gemalt (ein S stand für Senilität, ein Ct die Augenkrankheit Trachom und ein X für eine psychische Erkrankung). Die anderen gingen durch eine Tür mit der Aufschrift „Push to New York“ und waren aufgenommen. Die Männer und Frauen wurden in verschiedenen Schlafsälen untergebracht.

Als erstes musste das Gepäck abgestellt werden

die Flure erinnern an alte Krankenhäuser

Dann kam die große Halle

ich möchte nicht wissen...

wie es hier so gerochen hat...

obwohl die Belüftung...

an Pulten standen die Entscheider

diese Zeichen wurden auf die Mäntel gemalt

Wer clever war, hat seinen Mantel dann umgedreht oder ausgezogen

Leckereien auf deutscher Tafel

deutsches Geld

New York konnte durch Ellis Island seinen Bedarf an Arbeitskräften jederzeit auffüllen. Etwa 4 Millionen Immigranten aus Ellis Island blieben dauerhaft in der Stadt. Überschüsse wurden durch Weiterleitung von Arbeitskräften ins Inland abgebaut. Dennoch hatte New York bereits seit seiner Gründung einen stetig wachsenden Anteil verslumter Stadtgebiete mit bitter verarmten Einwohnern.

In den USA sprach man davon, dass den Einwanderer ein Versprechen gegeben wurde, dass derjenige, der arbeitswillig ist und sich Mühe gibt, eine faire Chance erhalten würde, sich Wohlstand und eine Existenz zu erarbeiten. Das stand im Gegensatz zu den Zuständen in den Ursprungsländern der Immigranten, in denen es oft keine Möglichkeit gab, seinen sozialen Status durch fleißige Arbeit zu verbessern. Für viele Immigranten ging die Hoffnung jedoch nicht in Erfüllung. Aufgrund ihrer Unerfahrenheit in der wenig vertrauten Umgebung waren Immigranten oft leichte Beute für Betrüger und Kriminelle, die mit falschen Versprechen, gefälschten Verträgen, Urkunden und anderen Tricks die Einwanderer um ihr Hab und Gut betrogen. Viele verloren bereits in den ersten Wochen in New York alles, was sie aus der Heimat mitgebracht hatten.

 

Und immer....

der Blick..

auf das "gelobte Land"

Zurück an Land, haben wir uns noch einmal Richtung Pier 17 aufgemacht. Es war ein wirklich schwerer Gang!! nach einem kurzen Essen, haben wir uns dann doch lieber ins Hotel aufgemacht!!

4.Tag

Heute etwas länger geschlafen, denn das was wir heute vor haben liegt quasi um die Ecke, das Empire State Building.

Das Gebäude befindet sich auf der Fifth Avenue zwischen der 33. und 34. Straße in Manhattan, Midtown also. Es ist seit dem 11. September 2001 wieder das höchste Gebäude New Yorks. Baudauer: 17. März 1930 bis 1. Mai 1931 (410 Arbeitstage). Es löste am 1. Mai 1931 das Chrysler Building als höchstes Gebäude der Welt ab. Es hat 102 Stockwerke und 1860 Treppenstufen, seine Höhe beträgt 381 m, einschließlich der Antenne 443,2 m. Und wir waren gaaaaanz oben :O)

Ralf und Rike im 102 Stockwerk…cool!!! Auch heute ist uns das Wetter wieder wohlgesonnen. Ich glaube zwar nicht, dass wir 5 Staaten bewusst angesehen haben, aber man kann schon weit schauen. Und unter einem wird diese große Stadt ganz klein und kuschelig :O)

Und wie in Paris, habe ich ganz viele Dächer entdeckt, die man ja sooo schön bewohnen könnte!!

 

Eingang

Die Spitze

Empire von unten

Beleuchtung je nach Anlass

Blick auf Penn Station und unser Hotel

Blick auf den East River

Blick auf Miss Liberty und Ellis Island

Blick auf Beekman Tower

Goldene Pyramide der New York Life Insurance Company

Blick auf den Financial District

Blick auf Brooklyn Bridge

u.a die Spitze des Chrysler Building

Meat Life Building

das kleine Goldene ist das American Standard Building

das grüne Dach ist WorldWide Plaza

fette Tauben

Blick auf Times Square

Ralf über Manhatten

Rike über Manhatten

okok.. das Bild gab es schon einmal, aber nicht vom 102.Stock :O))

der Beweis

Blick auf eine der Antennen von oben...

bestimmt Interessant wenn der Blitz einschlägt

Markant ist das 1902 errichtete Flatiron Building mit seiner Triangel-Form, seinerzeit das höchste Gebäude der Welt

 

 

So viele Gelbe fallen einem auf der Straße gar nicht auf, aber von oben....

 

Da gab es schon sehr viel zu schauen ...aber unsere Füße!! Also schleppten wir uns zurück ins Hotel. Abends ging es dann zu Macy´s.

Unglaublich, es ist das größte Kaufhaus der Welt und erstreckt sich über einen ganzen Block. Alle nur denkbaren Artikel werden hier verkauft. Hier gibt es noch original Fahrstühle und Holzrolltreppen aus dem Jahr 1902. Isidor und Nathan Strauss die Macy´s erst groß machten, sind mit der Titanic untergegangen. Am Eingang erinnert eine Plakette daran.

Eine der originalen Holzrolltreppen

das El Dorado für Mädels

gell Mädels :O)

und für Rapper...

*Jo Män*

 

5.Tag

Der Morgen begrüßte uns mit Sonne, wir haben es halt verdient!! Aber es ist bitter bitter kalt. -8° haben wir zu Hause ja nicht so oft, und der Wind macht einem ein Gefühl von noch viel kälter. Die Füße schmerzen noch von gestern, aber heute egal und auf zum Central Park und Guggenheim.

Für ein obligatorisches Frühstück draußen, fehlte heute unser Straßenhändler, also ein Frühstück im Sitzen. Dann ab in die Sub und Richtung Uptown zu 59th Street/ Columbus Circle. Der linken Ecke des Central Parks. Es ist unglaublich dieses große Areal von Grünfläche umgeben von Hochhäusern wie zum Beispiel dem Trump Tower.

Columbus Circle

Hearst Tower

Trump Tower

Das Gebäude befindet sich im Eigentum der Trump Organization und beherbergt sowohl Hotelzimmer als auch Eigentumswohnungen (engl. condominiums).

vor Trump Tower

Der Eingangsbereich

Dann ging es endlich in den Park.... jap klein und überschaubar!! Start unten Links in der Ecke :O)

 

 

 

Central Park wurde 1858 als Park angelegt, alles hier ist „gemacht". Es wurden zehn Millionen Wagenladungen an Erde und Steinen angekarrt. Über 500 000 Bäume gepflanzt und künstliche Seen angelegt. Also sind wir losgewandert, durch „Heckscher Playground" verschiedene Anlage zum Baseball und sonst Ball spielen, durch „The Mall" zum "Bethesta Fountain und Terrace" , eine Terrasse an einem See (sehr romantisch wenn es nicht -8 ° sind) vorbei an einem alten Karussell. Dann weiter durch „The Ramble" einen richtigen Wald durchzogen von Bächen und Fußwegen (hier wurden über 250 versch. Vogelarten entdeckt, wir sahen nur Eichhörnchen und Jogger…VIELE Jogger).

 

Er erstreckt sich heute auf einer Länge von 4,1 km von der 59th bis zur 110th Straße und 840 m Breite zwischen der 5th und der 8th Avenue, und wird auch die grüne Lunge New Yorks genannt.
Mit ca. 3,4 km² nimmt er etwa 5% der Bodenfläche Manhattans ein. Das Netz an Fußwegen ist 93 km lang. Es gibt Transversen zwischen East und Westside, die sind am Wochenende aber für Autos gesperrt.

So hat man sich zu verhalten

So sieht es hier aus

und das kann man hier herum finden :O))

Am Anfang des Parks findet man den Anlagen zum Baseball spielen

 

 

Wir haben uns "Mittig gehalten" und sind dann eben gewandert. Ganz toll war irgendwie, dass durch die Bäume die Skyline zu sehen war. Einem war immer bewusst, dass man mitten in der Stadt ist und doch völlig im Grünen. Im Sommer muss das hier genial sein. So haben wir nur massen an Joggern und Spaziergängern mit (mehr) Hund (als Kind) gesehen.

 

 

 

 

Rike auf Felsen, natürlichen künstliche :O)

So sehen die Transversen aus

mit Skyline :O)

freiwillige Retter und natürlich Jogger :O)

Im Hintergrund das El Dorado

und gaaanz viele Eichhörnchen :O)

Bethesta Fountain

Im Sommer bestimmt herrlich

Friedsam Memorial Carusel

Im Friedsam Memorial Carousel machen 58 handgeschnitzte Pferde die Runde

 

Dann standen wir plötzlich vor dem MOMA, mit seinem gläsernen Anbau, war aber nicht unser Ziel, wir wollten ja zu Guggenheim. Also wacker weitermarschiert, hey, der halbe Park lag schon hinter uns :O) Vom MOMA weiter zum Jacky Kennedy Onassis Reservoir, war einmal das Frischwasser Reservoir für New York. Locker rechts vorbei und zupp…schon waren wir am Guggenheimmuseum. 89th Str.

Unglaublich! MOMA

Am 7. November 1929 öffnete das Museum erstmals für die Allgemeinheit

Nach dem 860 Millionen US-Dollar teueren Umbau des Museums

von 2002 bis 2004 wurde es am 20. November 2004 in Manhattan wieder eröffnet.

netter Blick "Über den Teich"

Foto von Rike macht Foto :O)

Endlich in der Wärme, erst einmal sitzen und in Ruhe einen Kaffe schlürfen und einen Muffin essen. Leider, leider sind wir zu einem sehr schlechten Zeitpunkt dort gewesen, es waren nur zwei Ausstellungen also zwei Etagen begehbar. Alles andere wird gerade umgebaut. Hätten wir das gewusst, hätten wir das MOMA genommen. Aber auch so waren Kandinsky und Tannhauser Ausstellung nett, und das Gebäude natürlich. Noch ein wenig shoppen und dann wieder raus in die Kälte.

Kurze Entscheidung, der Weg zur Sub über die Straße oder zurück durch den Park und noch an Strawberry Fields vorbei. Ach Ralf war ja so tapfer, trotz starker Fußmaleste hat er sich um meinetwillen nochmal durch den Park gezwungen. Also vorbei am Reservoir und dann die linke Seite des Parks herunter spazieren. Vorbei an den anderen Seen „The Lake" mit ganz vielen Enten und Möwen, vorbei am Amerikan Museum of Natural History und dem genialen Apartmenthaus San Remo.  Dann in Höhe 72th St befindet sich das Dakota Gebäude (da lebt unter anderem Yoko Ono) und direkt gegenüber zu den Strawberry Fields.  Den Tränenförmigen Garten hat Yoko zum Gedenken an John Lennon anlegen lassen. In der Mitte befindet sich ein Mosaik, in der Mitte steht Imagine (gespendet übrigens von der Stadt Neapel) und darauf liegen Blumen und Bilder und eine Gitarre.

San Remo Appartements

The Swedisch Cottage

The Berresford

The Century Apartements

The Lake

mit vielen Enten :O)

The Mall

The Ramble

witzige Bäume

einer der Brücken ...

hier werden in Krimis immer gerne Leichen gefunden *hi*

Cedar Hill...alles bereit zum Schlitten fahren...

man muss die Leute darauf hinweisen, dass KEIN Schnee liegt

Century Apartments

Imagine

Schon traurig

ist das nicht süß :O))

Aber dann zog es uns doch Richtung Hotel, also ab in die Sub und auf nach Hause.

Nachdem wir eine Runde Bilder sortiert und ein Ründchen geschlafen haben, ging es dann noch mal raus. Gott ist das KALT hier. Gefühlte Temperatur -15°!!!! Alaska !!!! Aber wir wacker zuerst durch Macys (ach da kann man so schön shoppen – und das sage ich!!!) und dann ab zum Time Square. Das ist schon hell da, aber mal sehen tut es auch. Also wacker durch die Kälte zurück, noch was zum Abendessen jagen und dann ab nach Hause….aufwärmen und unseren letzten Tag planen.

Der Times Square

alles so schön bunt hier!!! :O)

Hard Rock Cafe

6.Tag

 

Unser Letzter New-York-Besichtigungs-Marathon-Tag hat begonnen. Natürlich wie wir es verdient haben mit Sonne. Und KALT es war ja soo kalt. Gefühlte -18° im Wind ansonsten reale -2° . Unverdrossen erst einmal zur Hauptpost, Briefmarken kaufen, meine versprochenen Postkarten versenden.

Ralf wollte noch einmal in Ruhe  Grand Central Terminal besuchen. Diese Station ist beeindruckend, einmal von den Ausmaßen, den Menschenmengen, dem Pompösen Oberbahnhof und dem schäbigen Gleisen von wo die Züge abfahren. Nach einer kleinen Fotosession, suchten wir uns ein Plätzchen zum Frühstücken (ja, man zahlt definitiv einen Grand Central Zuschlag :O( …) . Die Bilder findet man oben!

Dann ging es heute noch einmal Downtown. Um ein paar weitere Bilder vom Financial District zu machen. Der Wind war so beißend – unglaublich. Dann sind wir kurz ins Century 21 , ein Laden der Designerklamotten veramscht. Da ging es auch zu wie im Winterschlussverkauf !!! Sehr witzig, aber nichts für uns :O)

Rike in der Sub

witziger Ausgang

Ground Zero

schon komisch

Nicht ganz der Walk of Fame

am Broadway

aber alle auch toll-....

Federal Hall

Rike und Georg Washington

Tiffany´s

Century 21

immer Schlußverkauf...

Langsam humpelten wir dann (nach einem kurzen Abstecher über die Fulton Street…wollte mir noch Hosen kaufen…nein nicht für meine Größe!!!) Richtung Brooklyn Bridge.

An Myers Bar vorbei, dem ältesten noch im Original Zustand befindlichen Holzhaus New Yorks, auch die Inneneinrichtung soll noch original sein, suchten wir einen möglichen Aufstieg auf die Brooklyn Bridge….und suchten…und suchten …und irrten herum…und suchten…bis wir dann einen kleinen schäbigen Aufstieg gefunden haben! Und dann kam der AHAAAAA- Effekt...

Die Brooklyn Bridge (ursprünglich New York and Brooklyn Bridge) in New York City ist eine
der ältesten Hängebrücken der USA. Sie überspannt den East River und verbindet die Stadtteile
Manhattan und Brooklyn miteinander. Zum Zeitpunkt ihrer Fertigstellung war die Brooklyn
Bridge die längste Hängebrücke der Welt; sie übertraf alle zuvor errichteten in ihrer
Länge um mehr als 50 Prozent. Für die Stadt New York wurde die Brooklyn Bridge schnell
zu einem neuen Wahrzeichen, als „Sehnsuchtsbrücke“ in das Herz von Manhattan, die den
Traum von einem besseren Leben symbolisiert.

So ist sie ja nicht wirklich spektakulär...

und der Aufgang den wir gefunden haben...

....

oben :O)

Wurde 1883 vollendet und zu Ihrer Zeit die größte Hängebrücke und die erste aus Stahl

der Bau beschäftigte 16 Jahre 600 Arbeiter und kostete 20 Menschenleben

John A. Roebling der Erbauer war unter den Opfern, die meißten starben nach arbeiten unter Wasser an der Taucherkrankheit

Der Fußgängerweg liegt in der Mitte

Jedes Seil besteht aus 5657 Kilometern Draht, der zum Schutz mit Zink galvanisiert wurde

Die Brücke verbindet Brooklyn und Manhatten

Dann sind wir wacker (unsere Füße litten noch vom Central Park…au) bis zum ersten Bogen spaziert…und ja , der Blick hat sich mal wieder gelohnt! Nach ausreichend Fotos, dann wacker wieder zurück und ab in die Sub…draußen war es einfach zu kalt zum Nachdenken. Die Entscheidung fiel dann, nachdem wir schon eine Station in die dann falsche Richtung gefahren sind… wir nehmen SOHO noch mit. Also Aus- und Umsteigen, die richtige Sub gesucht und dann zur Prince Street. Dort in einem kleinen Kaffe sehr lecker Mittag gegessen (Ralf hatte einen BERG von Banana PanCakes), Kaffe getrunken und im Warmen gehockt. Bevor wir einschliefen :O) machten uns wir auf den Weg zum Apple Shop, einfach mal einen Blick bei der Konkurrenz erhaschen. Sehr netter Laden, muss man sagen. Aber irgendwann war dann auch gut. Fast 7 Stunden herumlaufen schlaucht. Also haben wir uns zum Hotel aufgemacht.

Hier in Big Apple gibt es viel Apple ;O)

witzige Häuser

der Apple Shop :O)

erwischt :O))

Tja Ihr Lieben, dass waren dann unsere New York Tage. Wir haben eigentlich alles gesehen, was wir sehen wollten, hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter, mit dem Hotel, eben mit allem. Jetzt wird gleich noch was gegessen, dann gepackt. Morgen um 12 gehen wir aus dem Hotel und um 17.30 geht unser Flieger.

Und wir sind gut gelandet, ich hoffe Ihr hattet Spaß an meinem Bericht :O)